Warum die Eingewöhnung deinem Kind so schwerfällt und was jetzt hilft

«Andere Kinder winken fröhlich, meins klammert jeden Morgen.» «Ich bin jetzt schon in der dritten Woche der Eingewöhnung und es wird nicht besser.» Solche Sätze höre ich oft, dabei hat das nichts mit Erziehung zu tun, sondern mit dem, was dieses eine Kind braucht, um sich sicher genug zu fühlen.

Geborgenheit ist nicht bei jedem Kind dasselbe

Manche Kinder lösen sich nach ein paar Tagen scheinbar mühelos von ihren Eltern, andere brauchen Wochen und wieder andere klammern noch, wenn längst alle anderen im Kreis sitzen. Das hat nichts mit Erziehung oder mit «zu viel Verwöhnen» zu tun. Es hat damit zu tun, wie viel Geborgenheit dieses eine Kind braucht, um sich sicher genug zu fühlen für den nächsten Schritt.

Was im Horoskop zeigt, was dein Kind zum Ankommen braucht: der Mond

In den ersten Lebensjahren führt in der Kinderastrologie vor allem der Mond. Er zeigt, was ein Kind braucht, um sich seelisch geborgen und verwurzelt zu fühlen und trägt gleichzeitig sein inneres Kind in sich. Seine Stellung im Geburtshoroskop gibt eine erste Ahnung davon, wie viel Nähe, Routine oder Austausch ein bestimmtes Kind braucht, bevor es sich auf eine neue Umgebung einlassen kann.

Vier Kinder, vier Wege zur Sicherheit

Kinder mit einer feurigen Prägung (Widder, Löwe, Schütze) wollen die neue Umgebung am liebsten sofort erobern, brauchen aber jemanden, der ihre Energie ernst nimmt und ihnen gleichzeitig Grenzen zeigt.

Kinder mit einer erdverbundenen Prägung (Stier, Jungfrau, Steinbock) sind sehr pflichtbewusst und wollen schnell «gross» sein, verlangen aber nach einem gleichbleibenden Ablauf, einem festen Platz und viel Verlässlichkeit, bevor sie sich lösen können.

Kinder mit einer luftigen Prägung (Zwillinge, Waage, Wassermann) suchen vor allem Kontakt und Austausch, ihnen hilft eine Bezugsperson, die mit ihnen im Gespräch bleibt, während sich alles andere verändert.

Kinder mit einer wasserreichen Prägung (Krebs, Skorpion, Fische) spüren jede Stimmung im Raum und brauchen besonders viel Ruhe, Körperkontakt und eine Bezugsperson, die vorlebt, gut für sich selbst zu sorgen.

Was in der Eingewöhnung wirklich hilft

Ganz egal, welches Muster passt: Ein Kind löst sich nur freiwillig, wenn es sich vorher genug gehalten gefühlt hat. Genügend Zeit für den Abschied, ein Ritual, das sich wiederholt, sowie eine Bezugsperson, die selbst Ruhe ausstrahlt: All das wirkt bei jedem Kind, unabhängig vom Muster. Das Geburtshoroskop zeigt dir dabei nur, an welchem Ende du zuerst ansetzen kannst.

Wichtig: Ein Geburtshoroskop ist eine Einladung zum Verstehen, keine Festlegung und keine Diagnose. Es ersetzt keine medizinische oder psychologische Fachberatung. Wenn die Eingewöhnung über Monate nicht gelingt, gehört der erste Weg immer zu einer Fachstelle.

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